Das Pandemie Poesie Album

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Folge 70

Rainer Maria Rilke

(1875 - 1926):

Der Panther

 

 

vorgetragen von

Johanna Bronkalla

Folge 67

 Friedrich Rückert

(1788 - 1866):

Ritornelle

 

vorgetragen von

Arnd Rühlmann

Folge 64

Johann Wolfgang

von Goethe

(1782 - 1832):

Nicolai auf Werthers Grabe

 

vorgetragen von

Veronika Conrady

Folge 61

Heinrich Schäffer

(1855 - 1922):

Postdienst auf dem Bahnhof


vorgetragen von

Ute Rüppel

Folge 58

Unbekannter Verfasser: Dunkel wars,

der Mond schien helle

 


vorgetragen von

Marietta Holl

Folge 55

Friedrich Wilhelm Güll

(1812 - 1879):

Das Büblein auf dem Eise

 


vorgetragen von

Anna-Lena

Folge 52

Margarete Steffin
(1908 - 1941):
Als er mich zum ersten Male ...


vorgetragen von

Michelle Kápitany

Folge 49

August Heinrich Hoffmann von Fallersleben

(1798 - 1874):

Dummheit

 

vorgetragen von

Arnd Rühlmann

Folge 46

August Wilhelm

von Schlegel

(1767 - 1845):

Missdeutung

 

vorgetragen von

Arnd Rühlmann

Folge 71

 

Fortsetzung folgt ...

 

 

 

 

Folge 68

Kurt Schwitters

(1887 - 1948):

Das i-Gedicht

 

vorgetragen von

Mäc Härder

Folge 65

Hildegard von Bingen

(1098 - 1178):

Die Seele

 

 

vorgetragen von

Lea Gockel

Folge 62

Adalbert Harnisch (1815–1889):

Bürgerlied

 

 

vorgetragen von

David Saam

Folge 59

Paul Scheerbart

(1863 - 1915):

Ein Säufertraum

 


vorgetragen von

Arnd Rühlmann

Folge 56

Oscar Blumenthal

(1852 - 1917):

Zur Physiognomik

 

 

vorgetragen von

Arnd Rühlmann

Folge 53

Ludwig Ferdinand Schmid

(1823 - 1888):

Ein leiser Tod ...

 


vorgetragen von

Arnd Rühlmann

Folge 50

Ada Christen

(1839 - 1901):

Champagner


vorgetragen von

Hanuta Gonzales

und Frau Goeller

Folge 47

Johann Heinrich Voss

(1751 - 1826):

Frühlingslied eines gnädigen Fräuleins

 

vorgetragen von

Ute Rüppel

Folge 72

 

Fortsetzung folgt ...

 

 

 

 

Folge 69

Alfred Lichtenstein

(1889 - 1914):

Der Ausflug

 

vorgetragen von

Thomas Herr

Folge 66

Wolfgang Buck

(*1958):

Des vom Schweinebrodn

 


vorgetragen von

Wolfgang Buck

Folge 63

Klabund

(1890 - 1928):

Wenn ich in Nächten wandre


vorgetragen von

Arnd Rühlmann

Folge 60

Georg Paulmichl

(1960 - 2020):

Glück auf

 

 

vorgetragen von

Burkhard Vollmer

Folge 57

Emerenz Meier

(1874 - 1928):

E.

 

 

vorgetragen von

Larissa Bader

Folge 54

Joachim Ringelnatz

(1883 - 1934):

Missglücktes Liebesabenteuer

 

vorgetragen von Christopher Bailey

Folge 51

Joseph von Eichendorff (1788 - 1857): Familienähnlichkeit

 

 

vorgetragen von

Bruno Lehan

Folge 48

Clara Müller-Jahnke

(1860 - 1905):

Aschermittwoch

 


vorgetragen von

Mona Fischer


Über das Projekt

Der Hintergrund:

Schon seit Jahren ärgere ich mich immer wieder darüber, wie verschiedene Organisationen und selbsternannte Expert*innen aus verschiedenen politischen Richtungen uns Kulturschaffenden vorschreiben wollen, was Kunst, Satire, Theater etc. darf und was nicht.
Am meisten beunruhigt mich dabei, wie rechtspopulistische und reaktionäre Vereinigungen und Politiker*innen regelmäßig versuchen, die Kunst- und Satirefreiheit zu beschneiden oder selbst maßregelnd in den Theater- und Kulturbetrieb einzugreifen. Das alles stets unter dem Vorwand, die deutsche (bzw. abendländische) Kultur beschützen zu wollen - vor wem oder was auch immer.

Bei den meisten dieser „Kulturpatriot*innen“ hat man allerdings den Eindruck, dass sie von der (Leit-)Kultur, die sie da angeblich verteidigen wollen, überhaupt gar keine Ahnung haben. So mancher Text von Schriftsteller*innen der Weltliteratur von Goethe bis Tucholsky dürfte heute einen ähnlichen Shitstorm verursachen wie vor einigen Monaten das Spottliedchen des WDR „Meine Oma ist ’ne alte Umweltsau“.

So kam ich auf die Idee für ein zutiefst konservatives Projekt - denn die Dichtung ist tatsächlich ein bedrohtes Kulturgut: Es geht darum, Werke von Meister*innen der deutschen Literatur davor zu bewahren, in der Vergessenheit zu verschwinden. Und dabei zu zeigen, dass die Inhalte dieser Werke in vielen Fällen auch heute noch so spannungsgeladen sind, dass sie den rechtskonservativen „Kulturwächter*innen“ oft gar nicht gefallen dürften.

Das Projekt:

In den kommenden Wochen wollen wir also (wenn uns das gelingt) täglich ein Video auf unserem YouTube-Kanal veröffentlichen, in dem ein Gedicht vorgetragen wird, und dabei zeigen, dass Lyrik witzig, zeitkritisch, provokant, berührend, sexy, albern, politisch und kontrovers sein kann.

 

Zum Schutze des Urheberrechts werden nur Texte von Autor*innen aufgenommen, die bereits vor mehr als 70 Jahren verstorben sind. Manche der teilnehmenden Künstler*innen steuern auch eigene Texte bei.

So verschieden und vielseitig wie die ausgewählten Gedichte sind auch die Mitwirkenden. Schauspieler*innen, Autor*innen, Musiker*innen und Kulturschaffende aus anderen Bereichen steuern Beträge zum Projekt bei. Bisher sind u.a. Tanja Kinkel, Nora Gomringer, Ursula Gumbsch, Thomas Kastura,  Rolf Böhm, Birgit Süß und Andrea Pancur mit von der Partie.

Ich wünsche uns allen gute Unterhaltung und freue mich auf viele spannende Gedichte und Videos!


Wenn Sie uns unterstützen möchten:

Wenn Sie Spaß an unserem „Pandemie Poesie Projekt“ haben, dann dann sagen Sie es doch bitte weiter! Oder posten Sie einen unserer Clips in den sozialen Netzwerken. Wir freuen uns über jede*n Zuschauer*in!

Und falls Sie uns durch die Corona-Krise helfen möchten: Da die Zwangspause auch für uns ein großes finanzielles Problem bedeutet, haben wir ein Online-Spendenkonto eingerichtet:

www.leetchi.com/c/nana-theater

 

Oder Sie können uns per PayPal eine Spende zukommen lassen:

 

PayPal.Me/nanatheater

Jeder Euro hilft uns, damit wir auch in Zukunft Kleinkunst vom Feinsten auf unserer Bühne präsentieren können.

Vielen Dank!

Arnd Rühlmann